Newsletter Frank Heinrich #02/2021

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Chemnitzer Entwicklung sorgt für sichere Medikamentenpackungen

Was für ein Erfolg für Frank Theeg und das von ihm gegründete Startup „authentic.network“! Bis in die überregionale Presse hinein wurde ausführlich über seine Reise in die Hauptstadt der Elfenbeinküste berichtet. Aufgrund eines Kontakts bei „Business trifft Afrika“ in Chemnitz erhielt er jetzt einen Auftrag über 680.000 Euro vom dortigen Gesundheitsministerium, der zur Hälfte vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit mitfinanziert wird. Denn Frank Theegs Entwicklung soll helfen, Tausende von Menschen vor dem sicheren Tod zu bewahren, indem über eine Smartphone-App mit einem Klick festgestellt werden kann, ob die Packung tatsächlich von dem angegebenen Hersteller stammt.
Genau das habe ich seit Jahren gemeint, wenn ich für „Business trifft Afrika“ geworben und mich für diesen gemeinsam mit der IHK organisierten Netzwerktag engagiert habe. Frank Theeg brachte es mit seinem Kommentar unter meinen Facebook-Post auf den Punkt: „Du bist einer der wenigen Politiker, welche #machen und nicht nur sinnieren. Du organisierst Meetups und holst potentielle Märkte für unsere Unternehmen nach Chemnitz, […] Diese Afrika Anwendung kam durch dein ‚Business meets Africa‘ in der IHK zustande. Das ist echte #Realpolitik und schafft Arbeitsplätze in Chemnitz und Afrika.“


Parteimitglieder nominieren Chemnitzer Direktkandidaten

Am 13. März wird’s in der Chemnitzer CDU so spannend wie lange nicht mehr: Die Nominierung des Direktkandidaten für die Bundestagswahl am 26. September 2021 steht an. Ich selbst trete gegen zwei weitere Bewerber, Nora Seitz und Dr. Sebastian Liebold, an. Selbstverständlich werfe ich meine Erfahrung aus drei vollständigen Legislaturperioden in die Waagschale. Mich erfüllt die verantwortungsvolle Aufgabe als Bundestagsabgeordneter immer noch mit Stolz und Demut gleichermaßen. Ja, ich kann auf ein weitverzweigtes Netzwerk an Kontakten und Beziehungen im politischen Berlin, in Sachsen und vor allem in Chemnitz verweisen. Aber ich bin mir auch bewusst, dass das Vertrauen jedes Mal wieder neu errungen werden muss, nicht nur bei der Nominierung sondern erst Recht bei der Wahl im Herbst. Ich glaube aber, dass wir in den vor uns liegenden herausfordernden Jahren viel Erfahrung und Augenmaß brauchen werden, um unser Land zusammenzuhalten. Genau dafür trete ich erneut an.


„Happy Hour“ wird digital

Schon im Wahlkampf 2009 habe ich eine „Einrichtung“ etabliert, die über all die Jahre zu einer festen Institution meiner politischen Tätigkeit in Chemnitz geworden ist: Meine monatliche „Happy Hour“ im City Pup. Die Pandemie lässt nicht zu, dass ich meine offene Bürgersprechstunde wie bisher durchführe. Deswegen gibt es sie nun digital: Monatlich lade ich die Chemnitzerinnen und Chemnitzer online „zu mir nach Hause“ ein. Eingangs diskutiere ich ein angekündigtes Thema und anschließend bleibe ich solange online, bis jedes Anliegen gebührend berücksichtigt werden konnte.
Ein besonderer Höhepunkt war für mich die „Happy Hour“ zum Thema „Impfen für die Zukunft“ mit Prof. Dr. Jens Oeken, Chefarzt am Klinikum Chemnitz. Durch seine offene und differenziert kritische Bewertung einzelner Maßnahmen konnte sicherlich jeder Teilnehmer einen Mehrwert für sich mitnehmen.  Für eine meiner nächsten Happy Hours habe ich einen hochkarätigen Gast aus der Bundespolitik gewinnen können, der uns einen Input zum Thema „Lieferketten(register)gesetz“ geben kann. Seien Sie gespannt – Infos dazu erhalten Sie in meinen Büros oder online


Bahninitiative Chemnitz kämpft für eine gute Fernanbindung

Zur „Bahninitiative Chemnitz (BIC)“ hat sich ein Bündnis engagierter Bürger, Institutionen, Vereine und Verbände zusammengeschlossen, um eine verbesserte Einbindung der Stadt und Region Chemnitz in das Fernbahnnetz zu erreichen. Gerne bringe ich vor allem die Verbindungen aus meinem persönlichen Netzwerk mit ein. Dazu gehören der direkte Draht zum Konzernbevollmächtigten der DB für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Martin Walden, meine Mitgliedschaft im „Lenkungskreis zur Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung“ und die Abstimmungsrunden zur „Ausbaustrecke von Chemnitz nach Leipzig“. Auch habe ich mich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die IHK Chemnitz bei der BIC mit am Tisch sitzt.
Besonders freut mich an der aktuellen Entwicklung der erklärte Wille, Chemnitz ab Mitte 2022 wieder an den Schienenpersonenfernverkehr anzubinden. Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025 kann das erst ein Anfang sein, sodass weitere gemeinsame Aktivitäten unerlässlich sind.


Ambulante Betreuungsdienste sind Teil der Pflegebranche

Die ambulanten Betreuungsdienste stärker in den Fokus rücken! Mandy Zubrytzki, Unternehmerin aus Chemnitz, hat mich Ende Februar genau dafür sensibilisiert. Das Thema unseres Gesprächs waren Pflegestützpunkte, die eine Schlüsselrolle innerhalb der Versorgung der älter werdenden Bevölkerung in unserer Stadt spielen können. Dafür muss die soziale Pflegeversicherung in Deutschland unter Beachtung der demografischen Entwicklung „zukunftsfest“ gemacht werden. Zweifellos brauchen wir die ambulanten Betreuungsdienste mit im Boot und ich freue mich darauf, dass wir unsere Gespräche fortsetzen.


„Für Chemnitz am Ball“

Unter diesem Motto mache ich mich in jeder Wahlkreiswoche auf den Weg in Chemnitzer Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen. So bekomme ich direkte Einblicke in die Situation vor Ort. Mit entsprechendem Hygienekonzept konnte ich unlängst wieder einmal beim THW in Ebersdorf zu Gast sein. Der Rundgang mit dem Leiter der Regionalstelle, Sven Hoppe, hat mir bestätigt, was ich seit Jahren beim THW nicht anders kenne: eine national wie international anerkannte „Vorzeigeeinrichtung“. Ich danke vor allem den engagierten Freiwilligen, ohne die solche Institutionen nicht denkbar wären. Dasselbe gilt für „Don Bosco“, dessen neuen Leiter ich in dieser Woche persönlich kennenlernen konnte, aber auch für die Engagierten im „Karree 49/Delphinprojekt“ oder im Haus Kinderland, denen ich ebenfalls begegnet bin.


Chemnitzer Einrichtung nimmt Einfluss auf Kinder- und Jugendstärkungsgesetz

„Wir setzen die theoretischen Gesetze direkt am Kind um und haben einen ganzheitlichen Blick.“ Dieser Aussage von Frau Broszeit, Schulsozialarbeiterin bei inpeos e. V., stimme ich zu einhundert Prozent zu. Deshalb bin ich dankbar, dass sich der Verein an mich gewendet hat, um auf für seine Arbeit potentiell problematische Änderungen des Gesetzentwurfs des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) aufmerksam zu machen. Die Anregungen nehme ich mit nach Berlin, um sie dort an richtiger Stelle in die Ausschussarbeit einzubringen


Germaniawerke: „Wir hatten gefragte Fachkräfte“

Hin und her gerissen zwischen spannenden Einblicken in „alte Chemnitzer Zeiten“ und der Trauer über das Ende eines renommierten Industriebetriebs, stattete ich dem ehemaligen Betriebsgelände der Germaniawerke einen Besuch ab. Im Vorfeld hatte ich den ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden Otfried Frenzel bei seinen Recherchen zu den Vorgängen um die Schließung vor fünfundzwanzig Jahren unterstützt. Besonders erfreulich ist, dass das Unternehmen von Wilfried Hofmann, ASE Apparatebau GmbH, einen Teil der Germaniatradition am Standort fortsetzt.
Durch die Begegnung ist mir erneut bewusst geworden, dass die Germania auf keinen Fall am fehlenden Engagement seiner Belegschaft gescheitert ist, denn ein guter Teil der Fachkräfte ist damals bei den Mitbewerbern untergekommen.


Mein kleines politisches Lexikon: Frauenförderung geht uns alle an

Ich bin ein Zahlenmensch. Würde ich das „Engagement von Frauen“ beziffern, sähe das in meinem persönlichen Umfeld so aus: Meine Mitarbeiterinnen verfügen über insgesamt zwölf akademische sowie drei Ausbildungs­abschlüsse. Aktuell arbeiten in meinen Büros sechs Frauen, fünf davon sind Mütter mit zusammengerechnet elf Kindern. 160 Arbeitsstunden leisten sie wöchentlich und sind zusätzlich noch in sechs Vereinen bzw. Initiativen ehrenamtlich aktiv. Ich könnte die Liste endlos weiterführen. Die Essenz ist: …
…Frauen arbeiten genauso hart wie Männer und sind mindestens ebenso qualifiziert. Es macht mich daher sehr betroffen, wenn Frauen, strukturbedingte Unterschiede herausgerechnet, trotzdem durchschnittlich noch immer 7 % weniger verdienen (sog. Gender Pay Gap). Ich bin davon überzeugt, dass jeder Arbeitgeber eine gewisse Pflicht hat, die Arbeit fair zu entlohnen. Meiner Erfahrung nach ist das eine Voraussetzung, damit das Miteinander im Arbeitsalltag gut funktioniert.
Das bringt mich wiederum zum Thema „Frauenquote“, das ich in einem meiner letzten Newsletter kurz angerissen hatte: Unterstützend zu einer Quote braucht es niedrigschwellige Förderinstrumente, um Frauen bzw. Müttern den Zugang zu Aus- und Weiterbildungen zu erleichtern, Hemmnisse abzubauen und auch das Selbstbewusstsein zu erlangen, bestimmte Dinge einfordern zu dürfen. Bei  diesen Aspekten sehe ich jeden einzelnen von uns in der Pflicht, kreativ zu werden und Lösungswege zu finden.


Impressum

Herausgeber: Frank Heinrich, MdB | Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
Text: Frank Heinrich & Team • Redaktion: Stefan Willi • Layout: M. Florian Walz • Fotos: Team Frank Heinrich • Chemnitzer Entwicklung sorgt für sichere Medikamentenpackungen: authentic.network • Bahninitiative Chemnitz kämpft für eine gute Fernanbindung: Deutsche Bahn / Oliver Lang 

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