„Die Arbeit in den Ausschüssen kostet viel Zeit — kommt der Wahlkreis da nicht zu kurz?“

Dies war eine der Fragen, die mir meine erste Besuchergruppe in Berlin stellte. Ehrlich gesagt, war ich sehr dankbar für diese Frage, da die Reisen von Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland nach Berlin genau das bezwecken sollen: Wissen vermitteln und Transparenz darüber schaffen, was ihr MdB den lieben langen Tag so macht. Dass es grundsätzlich nicht wenig ist, räumen die meisten noch ein. Was jedoch den Bundestag-Alltag im Einzelnen tatsächlich ausmacht, kann am besten ein Besuch vor Ort vermitteln.

 

Pro Jahr stehen jedem Abgeordneten drei komplett finanzierte und durch das Bundespresseamt organisierte 2-tägige Besuchergruppenreisen für bis zu 50 Teilnehmer/-innen zur Verfügung. Einzige Bedingung: Ihr/ Dein Hauptwohnsitz muss in Sachsen liegen.

 

Bereits am 29. Januar 2010 konnte ich meinen ersten „Besuch“ aus Chemnitz begrüßen, was vor allem der schnellen Organisation meiner Mitarbeiterinnen zu verdanken war. Gemeinsam mit dem Bundespresseamt wurde ein vielfältiges Programm entworfen, das uns zu einer Debatte in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages führte, in die Kuppel des Reichstagsgebäudes, in das Abgeordnetenhaus von Berlin, auf eine Stadtrundfahrt und schließlich zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

 

Darüber hinaus hat jeder MdB ein bestimmtes Kontingent, um Tagesausflüge nach Berlin in den Deutschen Bundestag zu fördern, indem die Fahrtkosten bezuschusst werden.

 

Seit Anfang des Jahres waren bereits mehrere Besuchergruppen inkl. Schulklassen verschiedener Chemnitzer Schulen sowie Studentinnen und Studenten der TU Chemnitz zu Gast im Deutschen Bundestag, wo ich ihnen zu meiner Arbeit Rede und Antwort stand. Die Anzahl „meiner Besucher“ beläuft sich bislang auf ca. 150. Allein bis Ende 2010 werden es etwa 400 Chemnitzerinnen und Chemnitzer sein, denen ich im Deutschen Bundestag meine Politik näher gebracht habe. Ich bin sehr froh darüber, denn es ist mir wichtig, Ihnen und Euch zu zeigen, wie ich in Berlin arbeite und wofür ich mich hier einsetze.

 

Eine besonders schöne Rückmeldung bislang war: „Bis zu diesem Zeitpunkt konnten wir uns nicht vorstellen, dass Politik auch spannend sein kann.“ – Dankeschön!

 

Bei Fragen und Interesse an einem Besuch im Deutschen Bundestag sprechen Sie einfach mein Berliner Büro an!

 

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21. Mai 2012 

Sitzungswoche in Berlin

25. Mai 2012  | 14:00 Uhr

Telefonische Bürgersprechstunde

Mai 2012 - Ergebnis der Klausur der ostdeutschen Bundestagsabgeordneten: Ramsauer kommt nach Chemnitz, Reises des Menschenrechtsausschusses nach Jordanien und Libanon, Zwei Mädchen zum Girls‘ Day in meinem Berliner Büro, Haushaltspolitik im 21. Jahrhundert in Bund, Land und Kommune, Chemnitzer Museumsnacht 2012, Lexikon: Betreuungsgeld