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Freitag, 16. Dezember 2016 19:47 Uhr Alter: 134 days

Meine Woche in Berlin - 16. Dezember 2016


Zum letzten Mal in diesem Jahr - Meine Woche in Berlin

Überall im Land ist es wieder die Zeit der Weihnachtsfeiern. Die in dieser Woche werde ich nicht so schnell vergessen: Die sächsischen Abgeordneten und ihre Mitarbeiter hatten die Bundeskanzlerin zu Gast und mir kam die Aufgabe zu, die Weihnachtslieder anzustimmen. Danach ergriff Frau Merkel das Wort und was sie sagte, hallt jetzt noch in mir nach: „Ich wende mich bewusst an die Jüngeren in dieser Runde: Sorgen Sie mit dafür, dass diese Lieder in fünfzig Jahren immer noch bei uns gesungen werden.“

Stark beschäftigt hat mich diese Woche die Situation in der Türkei und in Aleppo. Im Rahmen der Initiative „Parlamentarier schützen Parlamentarier“ des Deutschen Bundestages habe ich die Patenschaft für einen Bürgermeister der HDP übernommen. Diese Partei setzt sich intensiv für die Minderheitenrechte in der Türkei ein. Ich hoffe und wünsche mir gemeinsam mit meinen Kollegen aus allen Fraktionen, dass unsere Paten nicht einfach verschwinden. Auch durfte ich zwei Reden zur weltweiten Menschenrechtssituation halten. Mich treibt die Sorge um, dass für viele Menschen der Freiraum immer kleiner wird, ihre eigene Meinung zu vertreten. Gemeinsam mit Ihnen, liebe Leser, möchte ich dafür einstehen, dass wir dieses hohe Gut in Deutschland nicht aufs Spiel setzen. Es muss uns gelingen, über alle Meinungsverschiedenheiten hinweg den Respekt füreinander zu bewahren.

In meinem Bundestagsbüro hatte ich eine Initiative zu Gast, die sich für die Produktion von Textilien unter fairen Bedingungen einsetzt. In einem weiteren Termin beriet ich mit Regierungsvertretern darüber, wie wir auf dem afrikanischen Kontinent die Wasserversorgung effektiver ausgestalten können. Wenn es bei solchen Gelegenheiten funktioniert, Chemnitzer Unternehmen ins Spiel zu bringen, dann hat sich meine Woche in Berlin doppelt gelohnt.

Für Chemnitz von großer Bedeutung ist der Erhalt des ingenieurtechnisch beeindruckenden Chemnitztal-Viadukts. Ich bin voller Hoffnung, dass die zahlreichen Eingaben Chemnitzer Bürger am Mittwoch sowie das parteiübergreifende Engagement dazu führt, dass dieses industrielle Wahrzeichen unserer Stadt von der Bahn langfristig erhalten wird.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und freue mich mit Ihnen, wenn sich im vor uns liegenden Jahr 2017 Ihre Wünsche erfüllen.

Ihr Frank Heinrich


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