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15.09.2011 16:54 Alter: 246 days

Der Botschafter der Republik Malawi Prof. Lamba in Chemnitz, 14. September 2011


Durch meine Tätigkeit im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe konnte ich mehrmals feststellen, welches Potential Gespräche mit Botschaftern und Repräsentanten der unterschiedlichsten Länder für unsere Stadt besteht. Es geht dabei gerade nicht um irgendein fremdes, fernes Thema, sondern um mögliche Arbeitsplätze in Unternehmen unserer Region. Gerade Afrika sucht wirtschaftliche Zusammenarbeit, um die vielfältigen Probleme in ihrer Entwicklung anzugehen.

Ich habe mich daher gefreut, dass S.E. Botschafter Prof. Isaac C. Lamba meiner Einladung nach Chemnitz gefolgt ist und am 14.09.2011 unsere Stadt besuchte. Dieser Besuch zeigt die Bedeutung die Chemnitz nicht nur in Berlin, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus erfährt. Somit war der Besuch  S.E. nicht nur ein Beginn der Beziehungen zwischen Chemnitz und Malawi, sondern auch ein Startpunkt für andere Länder, zu uns zu kommen.

 Nach einem interessanten Gespräch mit der Oberbürgermeisterin Frau Ludwig und einem Stadtrundgang folgte ein Besuch am Institut  für Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz bei Prof. Lothar Kroll. Ein wahrlich für alle Beteiligten eindrucksvoller Besuch, der uns den Forschungsdrang und den Erfindungsgeist der Chemnitzerinnen und Chemnitzer einmal mehr verdeutlichte. S.E. Prof Lamba war begeistert und äußerte den Wunsch und die Bereitschaft Kooperationen zu beginnen und zu vertiefen. Besonders am Herzen lag ihm dabei ein Studentenaustausch und eine Zusammenarbeit im Bereich Wissenstransfer, Organisation und Wirtschaft. Ich nehme diese Worte gerne auf und möchte diese Schritte gerne begleiten und unterstützen.

Danach besuchten wir den  „Runden Tisch Wasser“ und führten Gespräche über die  Möglichkeiten für Chemnitzer Unternehmen in Afrika Fuß zu fassen und zu investieren. S.E. legte sein Interesse dabei vor allem auf die Abwassertechnologien und Urbarmachung von Böden. Beides sind Aspekte die Unternehmen in und um Chemnitz leisten und zur Verfügung stellen können. Sollten aufgrund dieser Gespräche Wirtschaftskooperationen entstehen, helfen wir somit nicht nur Afrika, sondern fördern die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt. Diese Zukunftsperspektiven lassen es in den Fingern kribbeln und zeigt, dass jedes politisches Handeln, sei es thematisch scheinbar noch so fern, Bezug auf Chemnitz haben kann und hat.

Alles in Allem war der Besuch ein voller Erfolg. Prof. Lamba ist mit intensiven Eindrücken wieder nach Berlin gefahren und Chemnitz hat sein Potential eindrucksvoll dargestellt.

Zum Bericht von SACHSEN FERNSEHEN


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